Was weiß Google?

Die Google-Suchmaschine weiß sehr viel, leider aber auch Dinge, die sie überhaupt nichts angeht: Wie gestern abend in der Dokumentation „Der Verlust der Intimität“ auf 3Sat wieder einmal zu sehen war, speichert die Firma Google alle Daten, derer sie habhaft werden kann, für mindestens 18 Monate, also nicht nur sämtliche eingegebenen Suchbegriffe und ihre jeweiligen Kombinationen, sondern auch die IP-Adresse, von der aus der Computer zugreift. Wen man sich dann noch in einen der vielen Google-Dienste (Youtube, Picasaweb etc.) einlogt, wo man evt. mit Namen und Adresse gespeichert ist, ergibt das ein Profil, wie es sich Schäuble nicht schöner ausmalen könnte. In der Dokumentation wurde ein Firefox-PlugIn vorgestellt, das diese Form der Spionage zwar nicht verhindert, aber weitgehend unbrauchbar macht. Es heißt „TrackMeNot“ und wurde bereits von dem findigen und hilfreichen Blogkollegen Kaiserfive beschrieben und verlinkt. Wenn man es installiert hat, was nicht länger als 5 Sekunden dauert, muß man im Browser noch im Menupunkt Extras unter TrackMeNot den Button Enabled anklicken.

Was weiß Google?