Blog Action Day: Strom sparen, aber wie?

Immer mehr elektronische Haushalts- und Bürogeräte haben Netzteile, die sich nicht vollständig ausschalten lassen, über 20 Milliarden Kilowattstunden verpuffen so nutzlos im Stand-by-Betrieb. Video- und Fernsehgeräte, Musikanlagen, Elektroherde mit integrierter Uhr, Satellitenempfänger mit und ohne Antennenverstärker, Schnurlostelefone, Faxgeräte, Computer, Drucker, sogenannte Energiesparlampen mit integriertem Transformator, Ladegeräte usw. vergeuden unbenutzt bundesweit mehr Strom, als eine Großstadt wie Berlin (Jahresverbrauch etwa 14 Milliarden Kilowattstunden) in einem Jahr benötigt.
Allein zur Deckung der Leerlaufverluste (ca. 10% des gesamten Verbrauchs) der Privathaushalte laufen zwei 1000-Megawatt-Großkraftwerke rund um die Uhr. Der Stand-by-Betrieb führte 1995 (neuere Zahlen habe ich leider nicht, aber es wird eher noch mehr geworden sein) bundesweit zu einem CO²-Ausstoß von rund 14 Millionen Tonnen, das entsprach einem Anteil von 1,5% der gesamten CO²-Emissionen in Deutschland.

Dabei ist es so einfach, Umwelt und Portemonnaie (denn 10% höherer Verbrauch verursacht natürlich auch entsprechend mehr Kosten) zu schonen: Schaltet zwischen den Geräten und der Wandsteckdose eine Steckdosenleiste mit Kippschalter, nur so kann man ganz sicher sein vor den „heimlichen“ Stromfressern.

Quelle: taz

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