Ist die romantische Liebe noch zu retten? (16)

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Text:

Verlaß mich nicht
Man muss vergessen
Man kann vergessen
Jeden Tag und Ort
Vergiss die Zeit
Unserer Irrungen
Und Verwirrungen
Die verlorene Zeit
Man kann sie betörn
Lass die Fragen ruhn
Nach dem Warum
Die das Glück zerstörn
Verlaß mich nicht
Verlaß mich nicht
Verlaß mich nicht
Verlaß mich nicht

Schau
Ich schenke dir
Perlen aus Regen
Aus einem Land
Wo der Regen nie fällt
Ich durchkreuz die Welt
Bis nach meinem Tod
Und bedecke dich
Mit Gold und Licht
Es gibt einen Beginn
Wo nur Liebe ist
Wo du Herrin bist
Eine Königin
Verlaß mich nicht
Verlaß mich nicht
Verlaß mich nicht
Verlaß mich nicht

Verlaß mich nicht
Und ich öffne dir
Jede Tür
Mit dem Zauberwort
Ich erzähle dir
Von dem Liebespaar
Das vertrieben war
Und zurückgeführt
Ich les dir die Hand
Von dem König der
Gab sein Leben her
Weil er dich nie fand
Verlaß mich nicht
Verlaß mich nicht
Verlaß mich nicht
Verlaß mich nicht

Man hat oft erlebt
Dass ein Vulkan
Dessen Feuer zerrann
Neu zu flammen begann
Und die Erde grünt
Neues Leben beginnt
Aus verbranntem Stein
Wie im schönsten Mai
Und die Nacht erscheint
Weil der Himmel loht
Weil das Schwarz und Rot
Sich aufs neue vereint
Verlaß mich nicht
Verlaß mich nicht
Verlaß mich nicht
Verlaß mich nicht

Verlaß mich nicht
Und ich sag nichts mehr
Und ich klag nicht mehr
Such mir einen Ort
Will dich nur noch sehn
Will dich sprechen hörn
Singen lachen hörn
Will dich tanzen sehn
Will dich lächeln sehn
Lass mich Schatten sein
Schatten deines Schattens sein
Schatten deines Hundes
Schatten deiner Hand
Lass mich Schatten sein
Verlaß mich nicht
Verlaß mich nicht
Verlaß mich nicht
Verlaß mich nicht

(Jacques Brel, dt. Übersetzung: Klaus Hoffmann, André Schneider, Monstro)

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Ist die romantische Liebe noch zu retten? (16)